Starköche

Maria Groß

Maria Groß

Menu Europe - Trout’es Heim

Maria Gross ist eine Quereinsteigerin in der Welt der Gastronomie. Als Studentin der Philosophie und Germanistik in Leipzig kochte sie während mehr als drei Jahren für einen Privathaushalt, ganz profan zum Geldverdienen. Doch aus dem Brotjob wurde eine Herzensangelegenheit. Mit 25 schmiss sie das Studium, mit 34 hatte sie ihren ersten Michelin-Stern. National bekannt wurde Maria Gross als Jurorin der ZDF-Sendung „Küchenschlacht“ und als Kochgegnerin von Tim Mälzer in „Kitchen Impossible“. Doch das Korsett der Sterneköchin wurde ihr bald zu eng. Heute führt die 38-Jährige gemeinsam mit ihrem Mann einen Landgasthof, das Restaurant „Bachstelze“ in Erfurt. Auch für „The 5“ bleibt sie in Europa.

Meta Hiltebrand

Meta Hiltebrand

Menu Australia - Great Barrier Potage

Ans andere Ende der Welt nimmt Meta Hiltebrand ihre Gäste mit: Der zweite Gang spielt in Australien. Die 34-jährige Köchin, die sich selber gerne als „Freak“ bezeichnet und ihre leuchtendrote Kurzhaarfrisur als Symbol für „ihren eigenen Grind“ trägt, war sofort Feuer und Flamme, als sie von „The 5“ hörte: „Für mich gab es kein Nachdenken und sowieso kein Nein. Es gab nur ein Ja.“ Angst vor Konkurrenz hat die Bülacherin, der das Deutsche Fernsehen schon mal das Mikrofon aufs Minimum gedreht haben soll, weil sie fast zu enthusiastisch wurde, keine: „Wir sind alle fünf so verschieden, dass wir schon wieder perfekt harmonieren.“

Jacky Donatz

Jacky Donatz

Menu America - Beef with Donald’s trunk

Jacky Donatz ist so etwas wie der Grand-Seigneur der Zürcher Gastrowelt – und das, obwohl seine Karriere nicht an den Landesgrenzen Halt machte. Donatz, den Zürcherinnen und Zürcher von  der Stapferstube und vom Sonnenberg her kennen und lieben, ist inzwischen im Ruhestand. Und irgendwie doch nicht. Theoretisch ist er ja pensioniert, aber die Finger vom Kochlöffel lassen kann er noch lange nicht. „Ich mache jetzt nur noch, was ich will“, kokettiert er in seinem unendlich sympathischen Bündner Dialekt. Dass der Fleischspezialist sich Amerika als Inspirationskontinent ausgesucht hat, erstaunt kaum. Statt Kalb setzt er auf Rind, und lecker wird es auf jeden Fall. Immerhin hat der Mann 15 Gault-Millau-Punkte.

Alfred Prasad

Alfred Prasad

Menu Asia - Deconstruction Lamb

Alfred Prasad stammt aus Indien, wo er zuerst die Hotelfachschule absolvierte und sich seine  Sporen unter anderem im legendären Dakshin-Restaurant des Park Sheraton in Chennai abverdiente. Mit 26 zog er nach London, wo er sich bloss die Jahre später im Tamarind of Mayfair seinen ersten Michelin-Stern sicherte. Prasad kombiniert die Tradition seiner Heimatküche mit einem modernen Touch und ist dafür bekannt, dass die Teller, die aus seiner Küche kommen, Kunstwerke sind. Wenn Alfred Prasad nicht gerade in Zürich für „The 5“ einen asiatischen Gang kocht, ist er daran, zwei Projekte zu verwirklichen: sein eigenes Restaurant und ein Buch.

Karim Schumann

Karim Schumann

Menu Africa - Sweet Pyramids

Karim Schumann, Sohn eines Deutschen und einer Ägypterin, kam in Kairo zur Welt, wuchs in Deutschland auf und kocht seit fünf Jahren in der Schweiz. An seinem Beruf fasziniert ihn, „dass man Künstler und Handwerker zugleich sein kann, und manchmal auch Psychologe.“  Sein Markenzeichen ist der Umgang mit Gewürzen, mit denen er oft eine Brücke zwischen seinen beiden Heimatländern schlägt. Der 30-Jährige kocht den Winter über im Waldhotel Davos und im Sommer im Vitznauerhof. Für „The 5“ kümmert er sich ums Dessert und hat sich dafür nicht nur geschmacklich, sondern auch optisch von Afrika inspirieren lassen.